Strategien bei extremem Würgereiz

Strategie gegen Würgereiz

Als ich vorgestern in einer Arztpraxis war (kein Zahnarzt!) habe ich mir die Zeit mit meinem Smartphone vertrieben und ein wenig zum Thema Würgereiz beim Zahnarzt gegoogelt. Und siehe da, ich bin auf einen sehr interessanten Artikel zu unserem Thema gestossen, den zudem auch noch eine Ärztin geschrieben hat.

Ich fand es irgendwie lustig, dass darin auch das gleiche Oberflächenanästhetikum Xylocain beschrieben wird, das ich auch schon erfolgreich getestet und hier im Artikel Xylocain – das Wundermittel gegen Würgereiz? beschrieben habe. 

Akkupressurtechniken

Die Autorin empfiehlt unter anderem, den Würgereiz mittels spezieller Akkupressurtechniken einzudämmen. Diese Techniken entstammen der traditionellen chinesischen Medizin und gelten wohl als äußerst wirksam. 

Dabei gibt es Akkupressurppunkte im Gesicht und in der Hand mit lustigen Namen wie der “Chengjiang”, der “Neiguan” und der “Hegu”. Im Artikel sind diese drei Punkte und die Anwendung in Bildern dargestellt. Diese Techniken werde ich testen, bzw. mich eingehender mit dem Thema Akkupressur beschäftigen. Sobald ich mich da genügend auskenne und bestimmte Techniken weiterempfehlen kann, schreibe ich einen gesonderten Artikel dazu.

Desensibilisierung

Weiter wird im Artikel die Möglichkeit zur Desensibilisierung des empfindlichen Gaumens beschrieben. Dabei kann der Patient angeleitet werden mit einem Abformlöffel seinen Würgereiz abzutrainieren. Mich hat es allerdings allein schon bei der Betrachtung des entsprechenden Fotos gewürgt. Diese Übung würde ich keine 10 Sekunden aushalten. Alternativ dazu wird eine ähnliche Übung mit der Zahnbürste erwähnt, wobei da schließlich der Gaumen leicht massiert werden soll.

und vieles mehr …

Im besagten Artikel wird auch darauf hingewiesen, dass zur Behandlung von extremem Würgereiz inzwischen zahlreiche Anwendungen und Therapieansätze zur Verfügung stehen.

Wer den Artikel in seiner Gänze lesen möchte, findet ihn hier: Strategien bei extremem Würgereiz – Tipps für den Praxisalltag mit vielen patientenbezogenen Faktoren.

Ich fand den Artikel allein schon deswegen beruhigend, weil er unser gemeinsames Problem mit wissenschaftlicher Betrachtungsweise angeht und nicht lächerlich macht. Gerade die im Artikel beschriebenen Akkupressurtechnik kann vielleicht hilfreich sein.

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